Neapel 2016

Vom 10. bis zum 15. Juli 2016 flogen 38 Schülerinnen und Schüler der Lateinklassen der Stufe 10 mit Frau Gutterer, Frau Müller und Herr Nestler nach Kampanien.

Am Sonntag trafen wir uns um 9.30 Uhr am Flughafen Stuttgart, um einzuchecken. Das 12.00 Uhr- Flugzeug brachte uns in weniger als zwei Stunden nach Neapel. Nach dem Bezug unserer Bungalows im Feriendorf Costa Alta in Piano di Sorrento, hatten wir den restlichen Abend zur freien Verfügung: Die meisten erkundeten den Strand inklusive Sonnenuntergang, die anderen sahen sich im Ort um. Später gab es noch Zeit den restlichen Abend in der Gruppe zu verbringen.

Der nächste Tag begann sehr früh, da die Besteigung des Vulkans Vesuv anstand. Trotz des frühen Aufstehens und der prallen Sonne hatten alle viel Spaß daran, gemeinsam auf den Vesuv zu wandern. Oben am Krater angekommen, bekamen wir eine kurze Führung, um mehr Informationen über den Vulkan zu bekommen und mehr über seine Ausbrüche in der Geschichte zu erfahren. Passend zum Programm am Morgen, besichtigten wir mittags dann die Ausgrabungsstätte der Stadt Pompeji, die 79 n. Chr. vollkommen vom Vesuv zerstört wurde und unter einer 8 Meter hohen Schicht Asche für mehrere Jahrhunderte verborgen blieb. Den Rest des Abends verbrachten die meisten nach gemeinsamem Abendessen im Feriendorf wieder am Strand oder in der Stadt, um den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag stand die Besichtigung von Paestum, die frühere griechische Provinzstadt Poseidonia, auf dem Programm. Anstatt der langweiligen Autobahn, entschieden sich die Lehrer dafür, entlang der Amalfitana dorthin zu fahren. Die Amalfitana gilt als eine, wenn nicht gar als die schönste Küstenstraße Europas. Dies bestätigte uns schnell, als wir dort entlang, durch die schönen Orte Positano und Amalfi, fuhren. In Paestum angelangt hatten wir dort Zeit, uns in Ruhe die Ausgrabungsstätte mitsamt ihrer weltweit einzigartigen Doppeltempel und das angrenzende Museum mit seinen prachtvollen Gräbern anzusehen. Auf der Heimfahrt machten wir noch einen kurzen Stopp am schönen Sandstrand, um Baden zu gehen. Der Abend stand uns, wie auch die anderen, zur freien Verfügung.

Am darauffolgenden Tag ging es für uns direkt mit dem Bus nach Neapel. Dort bekamen wir eine Führung durch das große Nationalmuseum Neapels und anschließend ging es mit dem Führer noch in die Stadt, wo wir ebenfalls viel über die Stadt selbst, aber auch über ihre Bewohner und deren Gewohnheiten und Traditionen erfuhren. Danach hatten wir noch eine Weile Freizeit um selbstständig Neapel zu erkunden. Gegen Abend fuhr uns der Bus nach Sorrent. Dort hatten wir den kompletten Abend Zeit, den restlichen Tag in Kleingruppen ausklingen zu lassen. Zurück ins Feriendorf brachte uns nicht mehr der Bus, sondern die Circumvesuviana, mit der wir auch am nächsten Tag nach Herculaneum gelangten. Die Fahrt mit der Circumvesuviana war für alle eine neue Erfahrung, da in dieser oft Straßenmusiker mitfahren und die Fahrgäste mit traditioneller Musik unterhalten. Herculaneum war eine Stadt, die ebenfalls vom Vesuvausbruch 79 n.Chr. stark betroffen war. Auch diese Ausgrabungsstätte durften wir uns selbstständig anschauen. Anschließend ging es noch in die Villa Oplontis. Diese Villa gehörte unter anderem einmal Poppea, eine Frau von Kaiser Nero. Das besondere war dort, dass man die vier Arten, in die man Wandmalereien einteilt, in einem Gebäude gesammelt betrachten konnte.

Das war dann auch leider schon der Abschluss unserer Kampanienexkursion, die für alle ein sehr schöner Abschluss der gemeinsamen Lateinzeit war. An dieser Stelle wollen wir uns auch noch einmal ganz herzlich bei unseren Lehrern bedanken, die diese Exkursion zu solch einer unvergesslichen Reise machten.

Mirjam Rall & Nina Zehnder

(c) 2012 Max-Planck-Gymnasium
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