„… nach Stundenplan“ – Schulkonzert des Max-Planck-Gymnasiums

Dicht gedrängt folgt im Laufe eines Tages und einer Woche Fach für Fach – Sprachen, Naturwissenschaften, Geschichte, Sport, Religion, etc. und natürlich Musik. Passenderweise stand das diesjährige Schulkonzert des Max-Planck-Gymnasiums am Donnerstag, 12. Mai 2016, in der Barbara-Künkelin-Halle unter dem Motto „… nach Stundenplan“. Um die Vielfalt und Unterschiedlichkeit des Schulalltags musikalisch zu präsentieren und zu zeigen, wie Schüler ihre Lieblingsfächer genießen, über andere stöhnen, über Witziges lachen und sich über das eine oder andere ärgern, brachten die Musik-AGs Stücke aus Klassik, Jazz, Rock, Pop, Musical und Film zu Gehör – so wie Schule eben gelebt und erlebt wird.

Nach der Begrüßung durch Schulleiter Günther Harsch eröffneten die „Youngsters“, die Mini-Big-Band des MPGs unter der Leitung von Frank Kroll, das Konzert mit einem „Cool School Blues“. Rüdiger Utikal, Deutschlehrer am Max-Planck-Gymnasium, führte in bewährt charmanter und tiefsinniger Weise durch das Programm. Es folgte der Unterstufenchor (Leitung: Frank Dürr) mit Sam Cookes „Wonderful World“. „Don't know much about history / Don't know much biology / Don't know much about a science book, / Don't know much about the french I took”, sangen die Schülerinnen und Schüler mit einem frechen Augenzwinkern, während Mikail Schmid (Klasse 9) sie locker-lässig auf dem Klavier begleitete. Im Anschluss boten die jugendlichen Sängerinnen und Sänger das rhythmisch und sprachlich anspruchsvolle „Vois sur ton chemin“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ und stilsicher und sauber gesungen das rasche Stakkato des Lieds „Wahrheit“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“.

Das Unterstufenorchester und das Orchester unter der Leitung von Heidi Lutz gestalteten den nächsten Konzertteil: Flott ging es los mit „Rock around the clock“, gefolgt vom rasanten „Galopp“ aus Rossinis Oper „Wilhelm Tell“ – eine Pflichtlektüre für alle Achtklässler am MPG – und einem Ragtime mit Klaviersolo. Ein Lied durfte beim diesjährigen Motto natürlich nicht fehlen: „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd. Um diesen Titel entsprechend zu würdigen, vereinigten sich im ersten Finale alle Unterstufenensembles und die Ensembles der Mittel- und Oberstufe und setzten mit einem Arrangement von Frank Kroll einen ersten musikalischen Höhepunkt. „We don´t need no education“, heißt es in dem weltbekannten Text und weiter: „Hey, Teacher, leave us kids alone!“ Dabei scheint der Einfluss der Musiklehrer ein außerordentlich positiver zu sein, wie die Zuschauer mit viel Applaus bescheinigten.

Den Auftakt zur zweiten Konzerthälfte nach der Pause machte der Große Chor unter der Leitung von Frank Dürr. Wirkungsvoll und stimmungsvoll gab es „Odi et Amo“ aus Orffs „Catulli Carmina“ und „Halleluja“ von Leonard Cohen zu hören, dann das schwungvolle „Mas que nada“, arrangiert von Theresa Schock, einer Schülerin der Jahrgangsstufe 2. Die Titel „Words“ (Anders Edenroth) und „Africa“ rundeten den gelungenen Auftritt ab. Bei der Performance der Big Band stellten die Instrumentalisten ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Sonderapplaus bekamen die drei jungen Sängerinnen: Deborah Ziegler mit „Beyond the Sea“, Cornelia Bruckmann mit „On Broadway“ und Johanna Kurz mit „Send In The Clowns“. Beim rhythmisch-mitreißenden „Spain“ von Chick Coreas klatschten die Zuhörer begeistert mit. Für das zweite Finale des Konzerts wurde es wieder eng auf der Bühne, denn Hannah O´Neill (J2) dirigierte ein Arrangement von „Stayin´ Alive“ für alle Ensembles. Den Abschluss bildete das gefühlvolle „Music“ von John Miles – eine Liebeserklärung an die Musik auf hohem Niveau und zugleich ein deutlicher Hinweis, welche große Bedeutung die Musik am Max-Plack-Gymnasium im Schulalltag hat. Die Zuschauer quittierten den Einsatz aller Beteiligten mit begeistertem Beifall.

(c) 2012 Max-Planck-Gymnasium
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